Redebeitrag von Christa Müller in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Mobilität und Klimaschutz vom 15. Juli 2026 zum „Abschlussbericht mit Handlungskonzept des integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts (ISEK) Pliensauvorstadt 2040“
Vier Jahre vom Beschluss bis zu diesem Abschlussbericht – das ist eine stolze Zeitspanne und eine quälend lange Zeit der Vorfreude darauf! In dieser Zeit ist leider nicht viel geschehen. Dies führt zu Verdruss und Frust im Stadtteil, vor allem, da wesentliche Bestandteile des Berichts schon 2024/2025 fertig waren wie man aus den Projektsteckbriefen entnehmen kann.
Umso wichtiger, dass sich nun bald sichtbar etwas bewegt – z. B. durch das Bewegungsband Weilstraße als zentrale Ost-West-Achse. Die schon 2024 vorgenommenen Verschönerungen am Roten Platz sind nämlich eher marginal und fallen nicht ins Auge.
Insgesamt liefert der Bericht eine gute Bestandsaufnahme und Zielformulierung. Wir erachten die herausgelöste Betrachtung der Quartiersentwicklungen als positiv und schätzen die ausgewogene Kommentierung der Stellungnahmen der Bevölkerung dazu im Abschlussbericht.
Die SPD sieht in den potenziellen Quartieren nach wie vor wichtige Optionen für den dringend benötigten Wohnungsbau in Esslingen. Unsere Erwartungen damit sind neben der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum Verbesserungen für die vorhandene Bevölkerung, z. B. in Bezug auf verbesserte Infrastruktur und Nahversorgung, z. B. mit Ärzten und einer Apotheke.
Deswegen interessiert uns konkret der Zeitplan zur geplanten Bebauung des VfL Post-Areals. Sind die in den Projektsteckbriefen erwähnten interessanten Zwischennutzungen für Kinder und Jugendliche während der Planungsphase denkbar? Wie realistisch und zeitnah umsetzbar sind diese?
Wir begrüßen ausdrücklich das geplante Monitoring und den laufenden Austausch zwischen technischem Rathaus und dem Bürgerausschuss.
Zu den drei Beschlussziffern:
- Wir nehmen Ziffer 1 und 3 zur Kenntnis
- Wir beschließen sehr gerne Ziffer 2 und setzen auf die damit verbundene Verbindlichkeit für das Verwaltungshandeln im Stadtteil (wie auf Seite 3 formuliert)