Wer fürs Alter spart, darf nicht entriestert werden

Veröffentlicht am 09.05.2008 in Aus dem Parteileben

Wer einen Vertrag über eine Riesterrente abgeschlossen und jahrelang Beiträge bezahlt hat, muss als Bezieher von Grundsicherung besser gestellt werden, als jemand der nicht vorgesorgt hat.

Der Staat stockt eine niedrige Rente auf das Grundsicherungsniveau
(früher Sozialhilfe) auf.Die Riesterrente wird dabei angerechnet, so dass diese Rentenbezieher nichts oder nur sehr wenig von ihrer Vorsorge haben.

Die AG 60 plus fordert deshalb einen Freibetrag von 70 Euro für die Riesterrente.

Damit nicht nur Banken, Sparkassen und Versicherungen etwas von der Riesterrente haben, sondern diese wirklich als zweites Standbein
zur gesetzlichen Rente bestehen kann.

Wir warten nicht ab, wir reden mit und machen Druck.