21.12.2014 in Arbeitsgemeinschaften

Welche Zukunft wollen wir? Die SPD-Frauen stellen sich dieser Frage.

 

Zur aktuellen Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen war Elisabeth Nill, ehemalige Landtagsabgeordnete, Vorkämpferin für Frauenrechte und immer noch sehr aktive  Querdenkerin  als Hauptrednerin eingeladen. In einem engagierten und kämpferischen Vortrag stellte sie nicht nur unbequeme Fragen, sondern gab auch unbequeme Antworten. Antworten, die Handeln fordern und niemanden unberührt  lassen sollten. Die ökologische und soziale Bestandsaufnahme  vom Zustand unseres Planeten ist erschreckend. Explodierende Lebensmittelpreise, hemmungsloser Landraub, Wasserknappheit, die Zerstörung wichtiger Lebens- und Regenerationsräume, wie z.B. des Regenwaldes und viele weitere Auswüchse und Folgen des enthemmten Kapitalismus fordern einen sofortigen Paradigmenwechsel. Doch Veränderungen finden nur langsam, in begrenztem Umfang und weitgehend auf freiwilliger Basis statt. Dabei gibt es die wichtigen Ansatzpunkte schon seit geraumer Zeit: Fair trade als Modell des gerechten Welthandels, Widerstand gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und USA, und ganz wichtig, die Ideen von der Gemeinwohl- Ökonomie, in der der Wertewiderspruch zwischen Wirtschaft und Gesellschaft aufgelöst werden soll. Wer aktuell bei der LesART Christian Felber zugehört hat, weiß wohin die Reise gehen muss.  So ist sich auch Elisabeth Nill sicher: „Die Postwachstumsgesellschaft wird kommen, by disaster or design, der Leidensdruck muss größer sein als die Angst vor Veränderung “. Dann doch lieber by design! Aber was können wir dazu tun? Jeder und jede Einzelne ist in der Verantwortung:  sich vernetzen, die Zivilgesellschaft stärken, sich politisieren, aus den  ökologischen Ecken kommen, sich in einer Form von Weltethos verankern, das Protestpotential der Religionen nutzen, den Eine -Welt-Gedanken voran bringen, der neoliberalen Gehirnwäsche trotzen.  Und sich die Schlussfrage unserer Rednerin beantworten:  „Bin ich Sterbebegleiterin  unserer Lebensgrundlagen oder Geburtshelferin  für das Leben?“  Die Antworten dürfen nicht mehr lange auf sich warten lassen!

18.01.2014 in Arbeitsgemeinschaften

AG 60 plus: Jahresempfang am 22.1.

 
Rainer Arnold

Der Kreisverband 60 plus und die AG 60 plus Esslingen laden sehr herzlich zum diesjährigen Jahresempfang mit dem Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold ein. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 22. Januar 2014, um 15 Uhr, in der Alten Aula, in der Beblinger Straße (Behördenzentrum) in Esslingen.
Mit einem Glas Sekt stoßen wir auf das Jahr 2014 an.

23.10.2013 in Arbeitsgemeinschaften

60+: Jahresausflug nach Schorndorf

 

Die AG 60 plus der SPD Esslingen lud zum Jahresausflug in die Daimlerstadt Schorndorf ein. Im barocken Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Matthias Klopfer die Gruppe und stellte die große Kreisstadt vor. Mit fast 40 000 Einwohnern ist Schorndorf das Mittelzentrum im südlichen Teil des Rems-Murr-Kreises. Seit 1981 ist die Stadt durch die S-Bahn mit Stuttgart verbunden, ein Komfort, den auch die Ausflügler gerne nutzten.

01.08.2013 in Arbeitsgemeinschaften

ASF: Zur Situation der Pflege

 

Die Esslinger SPD-Frauen widmeten sich dem wichtigen Thema Situation in der Pflege. Gisela Rehfeld, Geschäftsführerin eines diakonischen Altenhilfeträgers, stellte die Esslinger Situation anhand von Zahlen dar und nannte die besorgniserregenden Prognosen für die kommenden 20 Jahre, die den heutigen Bedarf an öffentlichen Pflegeeinrichtungen deutlich erhöhen werden.

15.07.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Die ASF informiert: Zukunftsthema Pflege

 

In ihrer aktuellen Sitzung widmeten sich die SPD-Frauen einem der wichtigsten Themen der kommenden Jahre, der Situation in der Pflege. Gisela Rehfeld, Leiterin der Geriatrischen Rehaklinik in Esslingen und Geschäftsführerin eines diakonischen Altenhilfeträgers, stellte die Situation in Esslingen anhand von konkreten Zahlen dar, nannte aber auch die besorgniserregenden Prognosen für die kommenden 20 Jahre, die den bereits bestehenden Bedarf an öffentlichen Pflegeeinrichtungen noch deutlich erhöhen werden. Gleichzeitig beklagt sie die mangelnde Anerkennung der Pflegekräfte, den großen Verwaltungsaufwand sowie den strikt getakteten Arbeitsalltag und mangelnde Selbstständigkeit der Pflegeeinrichtungen. Dass die Kosten eines Pflegeplatzes weiter steigen werden, wird dazu führen, dass normale Renten nicht mehr zur Finanzierung ausreichen werden, auf die öffentliche Hand somit ungeheure Belastungen zukommen werden.
Elsbieta Drexler als zweite Referentin des Abends kennt eine ganz andere Seite des Themas in den Herkunftsländern der vielen ausländischen Pflegkräfte, die vor allem in der häuslichen Pflege zum Einsatz kommen. Das System funktioniert, da das Einkommen in Deutschland gemessen an der heimischen Kaufkraft hoch ist. Doch genau diese Pflegekräfte fehlen wiederum in den Herkunftsländern, eine dauerhafte Lösung muss also anders aussehen.
Die ASF-Frauen waren sich einig, dass sie das Thema weiterhin beschäftigen wird.