SPD will Klimaschutzkonzeption weiterentwickeln

Veröffentlicht am 18.02.2021 in Gemeinderatsfraktion

In Zukunft muss der Klimaschutz in Esslingen eine noch größere Rolle spielen.“ Mit diesen Worten begründet Fraktionsvorsitzender Nicolas Fink einen Antrag der SPD, der auf eine Weiterentwicklung der aktuellen Klimschutzkonzeption abzielt. „Vieles wurde durch die Maßnahmen in den letzten Jahren bereits erreicht, doch müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, wenn wir das 1,5-Grad-Ziel weltweit erreichen wollen.“ Der Vorstoß der Sozialdemokraten beinhaltet im Kern zwei Aspekte: So soll es künftig eine Stabsstelle Klimaschutz/Nachhaltigkeit geben, die direkt dem Oberbürgermeister unterstellt ist. „Denn Klimaschutz ist Chefsache“, meint Fink und ergänzt: „Klimaschutz muss als Querschnittsaufgabe bei allen Entscheidungen von vornherein mitberücksichtigt werden.“ Zum anderen wollen die Antragsteller den bisherigen Klimabeirat, der aus Vertretern der Fraktionen und städt. Fachleuten besteht, zu einem Nachhaltigkeitsbeirat umgestalten. „Diesem sollen neben Vertretern der Gemeinderatsfraktionen auch Bürger*innen sowie eventuell auch Vertreter des Klimagerechtigkeitsbündnisses Esslingen, von Fridays/Parents for Future und anderer Aktionsbündnisse angehören“, erläutert Heidi Bär, SPD-Sprecherin im Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU), den Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung beim Thema Klimaschutz. Andreas Koch, dritter Mitunterzeichner des Antrags und wie Bär Mitglied im ATU, stellt den Kontext zwischen der kommunalen Ebene und der Europäischen Union her: „Der Green Deal der Europäischen Union besagt, dass wir bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität erreichen wollen. Bis 2030 sollen 65 % des CO2-Ausstoßes reduziert werden. Dieser großen Herausforderung muss sich auch die Stadt Esslingen stellen.“