SPD-Landesparteitag: Nils Schmid auf Platz zwei der Landesliste Große Zustimmung für Argyri Paraschaki

Veröffentlicht am 11.05.2021 in Kreisverband

Am Wochenende hat die SPD Baden-Württemberg auf einem Landesparteitag ihre Liste für die Bundestagswahl aufgestellt. Dabei hat sie den Nürtinger Abgeordneten Nils Schmid auf Platz zwei gewählt. „Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir so viel Vertrauen entgegen bringen, und begreife das auch als Anerkennung für meine Arbeit der vergangenen vier Jahre“, sagte Schmid nach dem Parteitag in Göppingen. „Ich freue mich jetzt darauf, mit einem erfahrenen und tatkräftigen Kanzlerkandidaten Olaf Scholz sowie einem starken Zukunftsprogramm für die SPD um Stimmen bei der Bundestagswahl am 26. September zu kämpfen“, erklärt Schmid.

Die Esslinger Kandidatin Argyri Paraschaki wurde auf Platz 31 nominiert und erhielt dort mit rund 90% Zustimmung eines der besten Ergebnisse. „Das zeigt mir, dass ich als Person, aber vor allem mit meinen Themen vollen Rückhalt in meiner Partei habe. Ich will im Wahlkampf alle Menschen ansprechen, auch diejenigen, die sich von der Politik gerade eher fern halten. Wir brauchen sie für eine stabile Demokratie. Und ich bin überzeugt, die SPD hat die richtigen Angebote für sie“, gibt sich Paraschaki kämpferisch. Der SPD-Kreisvorsitzende Michael Beck kehrte daher mehr als zufrieden vom Parteitag zurück. „Mit Nils Schmid haben wir jetzt wieder gute Aussichten, erneut einen Abgeordneten nach Berlin zu schicken“, freut sich Beck. Dass es für den Wahlkreis Esslingen mit Paraschaki im Vergleich zum letzten Mal nur um zwei Plätze nach oben ging (Regina Rapp hatte Platz 33), ist laut Beck dem Umstand geschuldet, dass der Kreis Esslingen neben dem amtierenden MdB Schmid auch noch zwei Landtagsabgeordnete stellt. „Es gibt Kreisverbände, die seit Jahren ohne Mandat sind. Da wäre es vermessen, zwei Bundestagskandidaten auf sicheren Plätzen absichern zu wollen“, erläutert Beck. Die Landesliste wird von der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken auf Platz eins angeführt. Mit der Liste wird nach Auffassung von Beck ein starkes Angebot gemacht: „Wir haben eine tolle Mischung aus erfahrenen und neuen, jungen Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt“, so der SPD-Chef im Kreis. Ein Viertel der Direktkandidaten ist jünger als 35 Jahre, die große Mehrheit davon Frauen. „Unser Kandidatenteam für den Bundestag ist so jung, so weiblich und so divers wie nie“, sagte Esken in ihrer Rede. Vor Ort in der „Hölle Süd“, der EWS-Arena, in der sonst die Handballer von Frisch Auf Göppingen spielen, waren nur die Kandidierenden und der erweiterte Landesvorstand anwesend. Der Großteil der 320 Delegierten verfolgte den Parteitag hingegen zuhause an den Computern. Auch die Abstimmungen erfolgten digital.  Über die Landeslisten entsenden die Parteien diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten in den Bundestag, die nicht direkt in ihrem Wahlkreis gewählt werden. Derzeit stellt die SPD Baden-Württemberg 16 Abgeordnete. Die SPD wendet bei der Aufstellung ihrer Liste das sogenannte Reißverschlussverfahren an, das heißt immer eine Frau und einen Mann im Wechsel. Aufgrund des Wahlgesetzes muss das Ergebnis des Parteitags noch per Briefwahl durch die Delegierten endgültig bestätigt werden. Foto (v. l. n. r.): SPD-Kreisvorsitzender Michael Beck, Argyri Paraschaki und Nils Schmid in der EWS-Arena.