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SPD beantragt Einführung eines Stadttickets

Pressemitteilungen

Die Esslinger SPD-Gemeinderatsfraktion beantragt in einer gemeinderätlichen Initiative, seitens der Stadt mit dem VVS über die Einführung eines verbilligten Stadttickets für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr im Esslinger Stadtgebiet in Verhandlungen zu treten. Dabei geht es im Kern darum, über ein verbilligtes Ticket die Attraktivität des Busverkehrs in der Stadt wesentlich zu erhöhen.

„Auch in anderen Kommunen – so etwa in Ludwigsburg – wird über die Einführung eines solchen verbilligten Stadttickets nachgedacht. Teilweise liegen schon konkrete Planungen vor. Wir meinen, dass ein solches verbilligtes Ticket für Esslingen auch eine wichtige Entwicklung darstellen könnte“, so Andreas Koch, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion. „Es ist ganz offensichtlich, dass angesichts der vielen großen verkehrlichen Probleme innerhalb der Städte eine Verlagerung der Verkehrsströme unter anderem zum öffentlichen Nahverkehr unbedingt notwendig ist“, ergänzt Heidi Bär, Sprecherin der SPD im Ausschuss für Technik und Umwelt. „Angesichts der Lärm- und Luftsituation und der Auslastung der Straßeninfrastruktur – die wegen anstehender Sanierungsmaßnahmen oft auch schlicht eine Überlastung ist – muss der öffentliche Nahverkehr auch in Esslingen noch mehr als bisher eine angemessene Alternative zum individuellen Autoverkehr darstellen. Dabei spielt neben anderem der Preis eine wichtige Rolle“, so Bär weiter.

In Ludwigsburg würde etwa über ein Stadtticket zum Preis von 1,50 Euro verhandelt. Mit einem solchen Preis würde die Einzelfahrt in Esslingen knapp 40% günstiger als bisher. „Damit wäre es selbst für Autobesitzer deutlich billiger, für Fahrten in die Stadt das Auto stehen zu lassen und stattdessen den Bus zu nutzen“, erläutert Heidi Bär.

Dabei würden bei der Einführung eines Stadttickets natürlich erhöhte Kosten auf die Stadt zukommen. „Wie hoch diese Kosten sind, muss in Verhandlungen mit dem VVS klargestellt werden. Aus unserer Sicht wären es aber durchaus gut investierte Steuergelder, wenn mit einem verbilligten Stadtticket nicht nur die Luft- und Lärmsituation in unserer Stadt verbessert werden könnte, sondern zugleich angemessen zügige Mobilität möglich bleibt“, so Andreas Koch. Und Heidi Bär abschließend: „Gerade vor dem Hintergrund, dass Esslingen erfreulicherweise beim ÖPNV in weiten Teilen auf die umweltfreundliche Elektromobilität umstellen wird, ist es sehr sinnvoll, es für mehr Menschen attraktiver zu machen, in Esslingen öfters den Bus zu nutzen.“

 
 

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