Fraktionsübergreifender Antrag zur dauerhaften Einrichtung der Linie 109a im Gemeinderat eingebracht

Veröffentlicht am 18.06.2021 in Gemeinderatsfraktion

Heute hat die SPD-Gemeinderatsfraktion zusammen mit den Fraktionen der Grünen und der Linken einen Antrag im Esslinger Gemeinderat eingebracht mit dem Ziel, eine dauerhafte Einrichtung der Linie 109a zu erreichen.

Die Linie 109a (Busverbindung zwischen RSKN und Obertürkheim/Uhlbach) wurde im Zuge der Sperrung der Geiselbachstraße vorübergehend eingerichtet, um den Bewohnern von RSKN lange Umwege durch die Sperrung zu ersparen und eine schnellere ÖPNV-Anbindung in Richtung Stuttgart zu erreichen.

Heute nachmittag wird die Geiselbachstraße und die Mittlere Beutau wieder beidseitig für den Verkehr geöffnet. Vor diesem Hintergrund wird jetzt dieser fraktionsübergreifende Antrag im Gemeinderat eingebracht, in dem die Verwaltung damit beauftragt wird, „dem Gemeinderat baldmöglichst die Konzeption der SSB zur dauerhaften Einrichtung der Linie 109a vorzulegen“. Auch wenn die Einrichtung der Linie grundsätzlich in der Zuständigkeit der Stadt Stuttgart liegt, sollten sich beide Gemeinderäte zielgerichtet mit dem Thema befassen.

Die Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Carmen Tittel, stellt dazu fest: „Es ist sehr wichtig und gut, dass das Thema der Linie 109a durch diesen Antrag in den Gemeinderat kommt und dort diskutiert werden kann. Wir wollen für Esslingen einen besseren ÖPNV mit mehr Verbindungen. Dabei ist für uns die öffentliche Anbindung und Vernetzung insbesondere auch für die Bewohner*innen der Stadtteile von Esslingen in Randlage besonders wichtig.“

Die Rückmeldungen auf eine Online-Petition zur Linie 109a von Bürger*innen und Nutzer*innen dieser Linie aus RSKN und Obertürkheim haben gezeigt, dass diese Busverbindung auf eine hohe Resonanz stößt. Der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Nicolas Fink resümiert: „Die Nutzer*innen der Linie 109a verdienen eine verlässliche Perspektive. Die dauerhafte Einrichtung der Linie 109a, mit der man vom Zentrum Sulzgries aus über Uhlbach die S-Bahn in Richtung Stuttgart 15 min früher erreichen kann, wäre ein wichtiges Signal in einer Zeit, in der eine bessere und vernetztere öffentliche Mobilität für die Menschen immer wichtiger wird.“

Der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion der Linken, Tobias Hardt, ergänzt: „Der Bus wurde trotz Corona von Menschen beider Städte gut genutzt. Wir wünschen uns von der Esslinger Stadtverwaltung mehr Mut und eine positive Haltung zur Weiterführung der Linie 109a. Die Buslinie muss von beiden Städten finanziert werden – am besten 50:50. Dann sind die Chancen größer, dass die Linie optimal gestaltet wird und nicht versucht wird, dem jeweils anderen Vorteile und mehr Anteile an der Finanzierung zuzuschreiben.“