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Politisches Frühstück der ASF

Arbeitsgemeinschaften

Viel zu genießen und einiges zu verdauen gab es wie jedes Jahr während der Frauenwochen beim Politischen Frühstück der ASF.

Hanna Scherieble-Pahlke, die neue Vorsitzende der ASF, stellte die Arbeit und Ziele der Gruppe vor: Sich einmischen, den Männern in der Politik nicht das Feld überlassen, Sand im Getriebe sein, vor allem den weiblichen Blick auf die Problemstellungen und Lösungen einbringen.

Auf konkrete Erfolge in den 33 Jahren seit Gründung der Gruppe konnten die langjährigen Vorstandsfrauen Ursula Schebur und Solveig Hummel verweisen. So geht die Stelle der Frauenbeauftragten auf einen Antrag der SPD-Frauen zurück, ebenso wie die Initiative zur Gründung des ersten Esslinger Frauenhauses.

Mit einem Impulsreferat eröffnete Vorstandsmitglied Karin Käppel, langjährige Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit, eine rege Diskussion über die aktuellen Herausforderungen des Arbeitsmarkts nach der Krise besonders für Jugendliche und Frauen.

Die klare Aussage: Qualifizierung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind der Schlüssel zum Erfolg, denn das Potential von Frauen wird auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt zunehmend gebraucht. Und die klare Forderung der Anwesenden nach Mindestlöhnen soll die unsägliche Situation der Hartz IV-Aufstocker trotz Vollzeitarbeit beenden. Die intensive Diskussion der über 50 Frauen zeigte die Wichtigkeit des Themas ebenso wie die Ungeduld mit den viel zu langsamen Fortschritten. Aktuelles Negativbeispiel: Deutschlands Position auf den hinteren Rängen im internationalen Vergleich um gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Erfolgsbeispiele der Esslinger Frauennetzwerke, in der die ASF immer eine wichtige Rolle spielte, konnte die Frauenbeauftragte Beate Latendorf in die Diskussion einbringen.

Im Frauenrat laufen die Aktivitäten der Frauennetzwerke zusammen, überparteilich, vielseitig und aus Esslingen nicht mehr wegzudenken. Ebenso wie die Frauenwochen, die das breite Spektrum spiegeln und zusammenführen. „Projekte initiieren, Kompetenzen einbringen, Frauen in ihren Anliegen stärken, ihre Leistungen sichtbar machen und die Verantwortung für die Projekte dann auch wieder an sie abgeben,“ so sieht sie ihre Arbeit, bei der sie von den beiden sozialdemokratischen Oberbürgermeister, denen sie direkt unterstellt war, immer unterstützt wurde.

Und ihr Appell am Ende: „Mehr Frauen in die erste Reihe!“ Applaus!

 
 

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23.11.2017, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr Telefonsprechstunde mit Stadtrat Klaus Hummel
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