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Kultusminister Stoch in Esslingen

Kommunalpolitik

Am Donnerstag den 4. Juli besuchte Kultusminister Andreas Stoch die Zollberg-Realschule in Esslingen. Er folgt damit einer Einladung des Esslinger Landtagsabgeordneten Wolfgang Drexler. Dem Minister für Kultus, Jugend und Sport wurde vor Ort das besondere Sportprofil der Schule vorgestellt. Es gab ausführliche Gespräche mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und Vertretern von Schüler- und Elternschaft.
„Gerade in einer wichtigen Umbruchsituation der Bildungslandschaft“, so Landtagsvizepräsident Drexler, „wie sie zur Zeit auch in Esslingen stattfindet, ist das direkte Gespräch zwischen Schule und Eltern auf der einen Seite und dem zuständigen Ministerium unverzichtbar.“ In allen Medien werde aktuell wieder darüber berichtet, dass Bildungsgerechtigkeit noch in weiter Ferne ist. Im Gegenteil: Kinder und Jugendliche aus finanziell stärkeren Elternhäusern sind prozentual betrachtet deutlich häufiger in Gymnasien und auf den Hochschulen vertreten. „Baden-Württemberg kann es sich nicht leisten, auf mögliche Bildungspotenziale von jungen Menschen, die in allen Bevölkerungsgruppen vorhanden sind, zu verzichten“, so Drexler. Was jahrelang versäumt wurde, lasse sich zwar nicht auf der Stelle ändern. Er freue sich aber, dass die neue Landesregierung dieses Problem aktiv angehe.

Der Kultusminister zeigte sich sehr angetan von dem besonderen "Geist" der Zollbergrealschule, mit dem Sportprofil als einem sehr wichtigem Element. Für Minister Andreas Stoch - der bei der Vorstellung der "Rückschlagspiele" gerne auch selbst zum Tischtennisschläger griff - ist klar, dass bei jeder Schulentwicklung dieser Schule die Beibehaltung des Sportprofils sehr wünschenswert ist. Bei einer möglichen Umwandlung zu einer Gemeinschaftsschule würde auch seitens des Kultusministeriums darauf besonderen Wert gelegt. Dies bedeute zwar nicht, dass in jedem Falle alle zusätzlichen Deputate, die die Schule heute für ihr Sportprofil bekomme, in dieser Form eins zu eins übernommen werden würden. Vielmehr kann bei einer möglichen Umwandlung zur Gemeinschaftsschule das Sportprofil ganz hervorragend in die pädagogische Konzeption einfließen, die bei einer solchen Umwandlung erstellt werden muss. Insofern ist die Gemeinschaftsschule sicher eine gute Möglichkeit, das Sportprofil weiter zu entwickeln und dabei sehr gut mit den anderen pädagogischen Ansätzen zu vernetzen.
Der ebenfalls anwesende Leiter des zuständigen staatlichen Schulamts Dr. Klein sagte ebenso zu, in enger Zusammenarbeit mit der Schule die Weiterentwicklung des Sportprofils an der Schule auf dem Zollberg konzeptionell zu unterstützen.

 
 

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