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Ingeborg Hekler erhält Bundesverdienstkreuz

Aus dem Parteileben

Die ehemalige SPD-Stadträtin Ingeborg Hekler erhält Bundesverdienstkreuz für die wertvolle Arbeit in der Kommunalpolitik und vorbildliches Engagement für die Entwicklungszusammenarbeit mit Madagaskar.

Für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik und ihr humanitäres Engagement in den Armenvierteln Madagaskars hat der Bundespräsident die Esslingerin Ingeborg Hekler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, überreichte den Orden am 18. Januar in Esslingen.

Nach den Worten von Dr. Dietrich Birk, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat Ingeborg Hekler in ihrem kommunalpolitischen Ehrenamt die Schwerpunkte auf schulische und soziale Belange gesetzt.

So sei die langjährige stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeisterin der SPD-Gemeinderatsfraktion nachdrücklich für die Einrichtung der ersten Esslinger Ganztagesschule im Hauptschulbereich eingetreten. Darüber hinaus habe sie den Ausbau der Kernzeitbetreuung und die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz maßgeblich befördert.

Überdies habe sie einen städtischen Jugendhilfeplan erarbeitet und sich für mehr Pflegeheimplätze eingesetzt. Auch im Stadtseniorenrat Esslingen e.V. sei Frau Hekler von 1998 bis 2007 als Vorstandsmitglied aktiv gewesen und arbeite heute noch im Arbeitskreis für soziale Fragen mit.

„Durch ihr ehrenamtliches Engagement hat Ingeborg Hekler gezeigt, dass der Impuls einer einzelnen Person das Leben vieler Menschen in eine positive Richtung lenken kann. Dies ist ihr sowohl in Madagaskar als auch in ihrer schwäbischen Wahlheimat hervorragend gelungen.

In dem Projekt SOLTEC des von ihr gegründeten deutsch- madagassischen Vereins Esslingen hat Frau Hekler vielen madagassischen Jugendlichen einen Weg aus der Armut gewiesen. Damit hat sie sich herausragende Verdienste um die Entwicklungszusammenarbeit erworben“, so Birk.

In dem Selbsthilfe-Zentrum SOLTEC, das der Verein in Madagaskar unterhalte, durchliefen jährlich rund 160 junge Menschen eine Ausbildung in den Bereichen Metall- und Holzverarbeitung, Nähen und Sticken, Kochen und Hauswirtschaft sowie Automechanik, sagte der Staatssekretär.

Auch habe Frau Hekler die Firma Festo dafür gewonnen, jedes Jahr zwei Plätze für Auszubildende aus Madagaskar zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus gebe es ein an SOLTEC angegliedertes Internat, das durch Schulunterricht Jugendlichen eine berufliche Perspektive sichere. Frau Hekler selbst unterrichte in Madagaskar jährlich mindestens drei Monate Nähen, Sticken, Kochen, Hauswirtschaft, Deutsch und Französisch.

„Darüber hinaus fertigt SOLTEC Solarkocher und Solaröfen, die in ganz Madagaskar zum Hausgebrauch vertrieben werden. Damit wird weniger Brennholz in der ökologisch empfindlichen Region verbraucht und ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Entwicklung und den Schutz der madagassischen Natur geleistet“, sagte Birk.

Ingeborg Hekler, Jahrgang 1935, studierte nach dem Abitur am Pädagogischen Institut Esslingen Lehramt für Grund- und Hauptschulen und unterrichtete 30 Jahre lang in Bad Boll, Denkendorf und Esslingen-Mettingen. Bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst im Jahr 1999 engagierte sie sich in diesen Städten insgesamt 25 Jahre als Stadt- und Gemeinderätin. Das SOLTEC im made-gassischen Mandrosoa Ivato gründete die Geehrte im Jahr 1987. Seit 1991 ist Frau Hekler Vorsitzende der Ökumenischen Familienbildungsstätte Esslingen.

Weitere Informationen unter: www.dmve.de

 
 

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