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Förderung betriebliche Kinderbetreuung

Gemeinderatsfraktion

ANTRAG: Förderung betriebliche Kinderbetreuung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

einige Esslinger Firmen denken derzeit über die Einrichtung betrieblicher Kinder-betreuungsangebote nach. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, welchen Anteil der jeweiligen Kosten für die Betreuung Esslinger Kinder die Stadt übernimmt und wie die aufwändige Koordinierung mit den verschiedenen Heimat-kommunen der Beschäftigten erfolgen kann.

Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Unternehmen, zur Information und als Service für interessierte Firmen, vor allem jedoch zur Ermöglichung solcher zusätzlichen Betreuungsangebote, stellen wir daher folgenden Antrag:

1. Die Verwaltung stellt im Sozialausschuss beispielhafte Modelle anderer Kommunen und Unternehmen vor. Dabei legt sie insbesondere dar, wie die Finanzierung (Zuschusshöhe, Förder-richtlinien, Trägerschaft usw.) bei diesen Modellen geregelt ist.

2. In diesem Zusammenhang beantwortet die Verwaltung die Frage, ob es für Esslingen einheitlicher Richtlinien bedarf und stellt ggf. vor, wie diese aussehen könnten.

3. Die Verwaltung berichtet, wie die Kooperation mit anderen Kommu-nen aussehen kann und stellt vor, wie sie die Unternehmen bei dieser Koordination entlasten kann (Einrichtung einer Koordinierungsstelle betriebliche Kinderbetreuung).

4. Die Verwaltung geht in Kooperation mit dem Wirtschaftsförderer aktiv auf die in Esslingen ansässigen Unternehmen zu mit dem Ziel, mehr Betreuungsplätze in betrieblichen Einrichtungen zu schaffen (Erstellung einer Broschüre…)

Begründung:
In Esslingen herrscht ein großer Bedarf an zusätzlichen Betreuungsangeboten, insbesondere im Ganztagesbereich und für Kinder unter 3 Jahren. Die SPD sieht die öffentliche Hand hier in der Hauptverantwortung. Sie hat jedoch auch erkannt, dass der steigende Bedarf nicht alleine durch die Kommunen gestemmt werden kann und es hier zusätzlicher Kooperationsmodelle von Öffentlichkeit und Wirtschaft bedarf.

Die SPD sieht dabei zum einen die Vorteile für die Arbeitnehmer, die durch indivi-duelle Regelungen in den betrieblichen Betreuungsstätten maßgeschneiderte Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie finden. Sie sieht aber auch die Vorteile für die Unternehmen, die sich durch derartige Angebote Standortvorteile verschaffen können.

Durch eine Beantwortung der im Antrag formulierten Punkte wollen wir den inte-ressierten Unternehmen Planungssicherheit geben und konkrete Unterstützung anbieten, um dadurch schneller und effizienter betriebliche Betreuungsangebote zu ermöglichen.

Bei dem für uns elementaren Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ wollen wir handeln und durch ein aktives Zugehen auf die Esslinger Unternehmen eine bedarfsorientierte Verbesserung des Betreuungsangebotes in Esslingen herbei-führen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre
Christa Müller Gisela Arnold-Schäfer Rafael Pasquet
(SPD-Sprecherin im SozA) (Stadträtin) (Stadtrat)

 
 

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Telefon 0711 - 50 46 96 67

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